Beide Behandlungen verändern weder Volumen noch Konturen. Es geht um Hautqualität – Feuchtigkeit, Elastizität, Ausstrahlung. Der Unterschied liegt darin, wie sie das erreichen.
Zwei verschiedene Wege
Skinbooster bringen Hyaluronsäure in die Haut ein. Sie wirken wie ein Feuchtigkeitsdepot: Die Haut bindet mehr Wasser, wirkt dadurch praller und glatter. Der Effekt ist vergleichsweise schnell spürbar.
Polynukleotide füllen nichts auf. Sie regen die Zellen an, wieder aktiver zu arbeiten – die Haut verbessert ihre Qualität aus eigener Kraft. Das dauert länger, wirkt dafür regenerativ statt auffüllend.
Wann welche Behandlung?
Skinbooster sind meist die erste Wahl bei trockener, knittriger Haut an Gesicht, Hals oder Dekolleté, und wenn ein sichtbarer Frischeeffekt in überschaubarer Zeit gewünscht ist.
Polynukleotide eignen sich besonders für dünne, geschwächte Haut und für die empfindliche Augenpartie, wo klassische Filler oft nicht die richtige Wahl sind. Auch bei Haut, die über Jahre viel Sonne abbekommen hat, sind sie eine gute Option.
Im Vergleich
| Skinbooster | Polynukleotide | |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Feuchtigkeitsdepot | Zellregeneration |
| Ergebnis sichtbar | 2–4 Wochen | 3–6 Wochen |
| Haltbarkeit | 6–9 Monate | 6–9 Monate |
| Sitzungen | meist 2 | meist 2–3 |
| Augenpartie | eingeschränkt | besonders geeignet |
Kombination möglich?
Ja. Die beiden Ansätze ergänzen einander gut: Polynukleotide verbessern die Grundlage, Skinbooster sorgen für Feuchtigkeit. In der Praxis kombiniere ich sie regelmäßig – abgestimmt auf Hautzustand und Zeitrahmen.