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PRP oder Microneedling – was bringt mehr?

Beide Behandlungen setzen auf die Regenerationsfähigkeit Ihrer eigenen Haut. Der Unterschied liegt darin, womit dieser Prozess ausgelöst wird.

Reiz oder Wirkstoff

Beim Microneedling erzeugen feinste Nadeln kontrollierte Mikroverletzungen. Die Haut reagiert darauf mit ihrem natürlichen Reparaturprogramm und bildet neues Kollagen. Der Impuls ist also mechanisch.

Bei PRP wird aus Ihrem eigenen Blut ein Plasma gewonnen, das reich an Wachstumsfaktoren ist, und in die Haut eingebracht. Der Impuls ist hier biologisch – körpereigene Botenstoffe regen die Regeneration an.

Wofür sich was besser eignet

Microneedling ist die stärkere Wahl bei Struktur- und Texturthemen: Aknenarben, grobe Poren, unebene Hautoberfläche.

PRP wirkt eher auf Hautqualität und Ausstrahlung: müde, fahle Haut, empfindliche Augenpartie, dünner werdendes Haar. Es ist außerdem die Wahl, wenn kein Fremdmaterial in die Haut soll.

Im Vergleich

MicroneedlingPRP
Impulsmechanischbiologisch
Stärke bei Narbenhochmittel
Stärke bei Ausstrahlungmittelhoch
Ausfallzeit1–2 Tage Rötung1–2 Tage leichte Rötung
Sitzungen3–6meist 3
Preisab € 300,–ab € 250,–

Die stärkste Variante: die Kombination

In der Praxis kombiniere ich beides häufig – das sogenannte Plasma Needling. Dabei wird das eigene Plasma über die durch das Needling geöffneten Kanäle in die Haut eingearbeitet. Der mechanische Reiz und die biologischen Wachstumsfaktoren verstärken einander.

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Dr. Anna Kovács
Verfasst und medizinisch geprüft von Dr. Anna KovácsWahlärztin für Allgemeinmedizin · Ästhetische BehandlungenZuletzt aktualisiert: September 2026
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.
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